Mit Datum vom 30. März 2017 hat der Bundestag das 2. FiMaNoG in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses verabschiedet (zum Verfahren).

Änderungen in der verabschiedeten Gesetzesfassung im Vergleich zum Entwurf vom 23. Januar 2017 betreffen insbesondere den Abschnitt weitere Änderungen des WpHG:

So muss das Wertpapierdienstleistungsunternehmen für die Anlageberatung mit Kaufempfehlung an Privatkunden für Aktien, die an einem organisierten Markt gehandelt werden, kein individualisiertes Informationsblatt erstellen, sondern darf stattdessen ein „standardisiertes Informationsblatt“ für den jeweiligen Aktientyp verwenden.

Darauf ergibt sich die weitere Änderung, dass für den Fall, dass einem Kunden ein standardisiertes Informationsblatt zur Verfügung gestellt wird, dem Kunden die Informationen hinsichtlich aller Kosten und Nebenkosten unverlangt unter Verwendung einer formalisierten Kostenaufstellung zur Verfügung zu stellen ist.