In einem Jahr ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in allen Mitgliedsstaaten zwingend zu beachten. Die Sicherstellung der Datenschutz-Compliance bleibt eine Führungsaufgabe und die Nichtbeachtung der Vorgaben der DS-GVO wird teuer. Das gilt für Unternehmen in jeder Größenordnung.

Das neue europäische Datenschutzrecht bringt erhebliche Änderungen für alle Unternehmen mit sich, die mit personenbezogenen Daten umgehen. Insbesondere sind die Anforderungen an die Transparenz und Nachweisbarkeit der gesetzeskonformen Datenverarbeitung gestiegen, was viele Unternehmen vor Herausforderungen stellt.

Um Unternehmen in Bayern ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie das BayLDA beabsichtigt, ab Mai 2018 Prüfaktivitäten zur Umsetzung der DS-GVO zu gestalten, haben ca. 150 zufällig ausgewählte Unternehmen einen Fragebogen zur Umsetzung der DS-GVO erhalten. Diesen Prüfbogen können die Unternehmen als Grundlage der eigenen Überprüfung verwenden und sehen, wie weit sie schon auf das neue europäische Datenschutzrecht vorbereitet sind.

Der Fragebogen zur Umsetzung der DS-GVO sowie das entsprechende Anschreiben an die Unternehmen sind auf der Homepage des BayLDA unter folgendem Link abrufbar: https://www.lda.bayern.de/media/dsgvo_fragebogen.pdf

Praxistipp:

Ab dem 25. Mai 2018 müssen Verantwortliche die DS-GVO einhalten. Andernfalls drohen Bußgelder und Schadenersatzforderungen. Der Fragenkatalog des BayLDA zeigt auf, welche Anforderungen die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich an Unternehmen zukünftig stellen werden. Darauf müssen Unternehmen vorbereitet sein und mit einem Projekt zur Umsetzung der DS-GVO starten.