Geheimnisse eines Unternehmens sichern dessen Existenzgrundlage. Dies gilt sowohl für Kundenlisten als auch für technisches und betriebswirtschaftliches Wissen. Kommen Geschäftsgeheimnisse in die Öffentlichkeit oder werden sie durch einen Unbefugten – gar einen Konkurrenten – verwertet, kann dies zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen führen. Jedes Unternehmen ist deshalb an einem starken Schutz seiner Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse interessiert.

Das Gesetz schützt die Geheimnisse eines Unternehmens, bietet diesem aber bei Missbrauch von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen oft nur eine beschränkte rechtliche Handhabe, beispielsweise wenn die Geheimnisse ins Ausland gelangen. Auch der elektronische Geschäftsverkehr erschwert zunehmend die Durchsetzung des rechtlichen Geheimnisschutzes. Für jedes Unternehmen ist es daher unabdingbar, den rechtlichen Geheimnisschutz durch technische Massnahmen zu ergänzen.

Immer wieder stellt sich zudem in Prozessen die Frage, welche Informationsansprüche die Parteien geltend machen können und wie weit diese Ansprüche reichen: Attorney-Client-Privilege und Fishing Expeditions sind Stichwörter, die alle Unternehmen aufhorchen lassen. Dies ist nicht nur bei Prozessen der Fall, welche die Verletzung von Immaterialgüterrechten betreffen, sondern auch wenn Konkurrenten dadurch versuchen, an vertrauliche Geschäftsinformationen eines ausländischen Unternehmens zu gelangen, indem sie dessen Tochtergesellschaft oder eine Gesellschaft der gleichen Gruppe einklagen.

Anhand von konkreten Beispielen möchten wir das aktuelle Thema des Geheimnisschutzes im Unternehmen durchleuchten und uns mit Ihnen über die gesammelten Erfahrungen austauschen.

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