Bereits Ende Mai haben sich das EU-Parlament und der Rat zu Reformen von Europäischen Risikokapitalfonds (EuVECA) und Europäischen Fonds für soziales Unternehmertum (EuSEF) und geeinigt. Das EU-Parlament wird die Änderungen voraussichtlich am 2. Oktober dieses Jahres formell annehmen. Ziel dieser Änderungen ist es, EuVECAs und EuSEFs zu stärken, zu fördern und deren Auflage zu erleichtern.

Enthalten sind in dieser Einigung etwa folgende Änderungen der entsprechenden EuVECA/EuSEF Verordnungen:

  • Unzulässigkeit der Gebührenerhebung durch nationale Aufsichtsbehörden, soweit diese keine Aufsichtstätigkeit ausüben;
  • „Normal“ zugelassene Fondsgesellschaften dürfen neben ihrem sonstigen Geschäft auch EuSEFs und EuVECAs auflegen;
  • EuVECAs werden in mehr zulässige Anlagegegenstände investieren können als bisher der Fall (bspw. Erweitert wurden die zulässigen Anlagegegenstände etwa um Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen, die an sogenannten KMU-Wachstumsmärkten notiert sind.