Lebhafte Diskussion um eine Studie von Sebastian Dullien, die vor kurzem vom “European Council on Foreign Affairs” veröffentlicht wurde: laut der Studie ist das Geheimnis hinter dem wirtschaftlichen Erfolg Deutschl lands der letzten Jahre v.a. darin zu suchen, dass einerseits die Gehälter einer sehr starken Kontrolle unterworfen wurden, und es andererseits eine Zunahme der sog. Mini-Jobs gab. Dabei handelt es sich um Arbeitsverhältnisse mit einer Bezahlung von unter 9 Euro pro Stunde, für welche bis zu einem Einkommen von 450 Euro pro Monat keine Abgaben zu entrichten sind. Im Juni 2013 fielen nach Angaben der Arbeitsagentur gut 7,5 Millionen Angestellte unter diese Beschäftigungskategorie, während es im Jahre 2003 noch weniger als 6 Millionen waren. Die Studie legt also ein Bild von der deutschen Wirtschaft nahe, welches weniger Unterschiede zur Eurozone aufweist als erwartet.