Die Sezioni Unite der Corte di Cassazione haben mit dem Urteil vom 13. September 2016, Nr. 17989, erklärt, wo eine Geldschuld erfüllt sein soll. Insbesondere, die Zweifel betraf, welche Schulden im Begriff ‘obbligazione avente per oggetto una somma di denaro’ – im Art. 1182, Abs. 3, des italienischen Codice Civile erhalten – einzuschließen sind.

Die Erheblichkeit diese Frage ist wichtig: nur die Schulden die von diesem Absatz geregelt sind, Bringschulden sind und beim Wohnort der Gläubiger erfüllt werden sollen. In den anderen Fällen ist der Absatz 4 anzuwenden. Dieser Absatz die Schulden regelt, die Holschulden sind und beim Wohnort der Schuldner erfüllt werden sollen.

Im ersten Fall sind alle die Geldschulden erhalten, die feststehend sind. Für „feststehend“ – gemäß dem obengenannten Urteil – meint man, dass die Geldsumme schon bestimmt, oder dass präzise Kriterien schon festgestellt sind, um die Geldsumme zu bestimmen, ohne irgendwelches Ermessen zu erlauben. Die konkreten Folgen des Unterschiedes zwischen die verschiedenen Erfüllungsorte. In erster Linie wird der für etwaige Streitigkeiten zuständige Gerichtsstand unterschiedlich sein: im ersten Fall würde der forum destinatae solutionis beim Wohnort der Gläubiger sein; in dem anderen Fall, hingegen, würde es der Gerichtsstand beim Wohnort der Schuldner zuständig sein. Eine weitere Konsequenz die, die Bringschulden betrifft, ist der automatische Verzug des Schuldners (mora ex re): vom Fälligkeitstag werden über die feststehende und fällige Geldsumme Verzugszinsen fällig gelassen.