Am 1. Oktober 2018 veröffentlichte die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ein Schreiben (vom 26. September 2018, siehe hier) an die Europäischen Kommission zu Fragen im Zusammenhang mit Unternehmen aus Drittländern, hinsichtlich der Anforderungen der zweiten europäischen Finanzmarktrichtlinie (2014/65/EU) (MiFID II) und der Europäischen Finanzmarktverordnung (Verordnung 600/2014) (MiFIR) an den Anlegerschutz.

Das Schreiben beschäftigt sich insbesondere mit den folgenden vier Themen:

– MiFIR-Regelung für Unternehmen aus Drittländern, die Wertpapierdienstleistungen für geeignete Gegenparteien und professionelle Kunden erbringen.

– MiFID-II-Regelung für Unternehmen aus Drittländern, die Wertpapierdienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden erbringen.

– Unternehmen aus Drittländern, die Wertpapierdienstleistungen aufausschließliche Initiative von EU-Kunden erbringen.

– Anforderungen an Wertpapierfirmen, die kritische oder wichtige Funktionen, die nicht mit der Portfolioverwaltung zusammenhängen, an Drittanbieterauslagern.

Das o.g. Schreiben bezieht sich dabei auf die Ausführungen des Schreibens der ESMA an die Europäische Kommission vom 20. November (siehe hier).