Der Autor befasst sich mit der europäischen Reform zur Abschlussprüfung. Er stellt die zentralen Neuerungen zur Stärkung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (z.B. Prüferrotation, Begrenzung von Prüfung und Beratung), zum geänderten Anforderungs- und Tätigkeitsprofil von Prüfungsausschüssen (z.B. mehrheitliche unabhängige Besetzung) und zur Steigerung der Berichtspflichten des Abschlussprüfers im Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk, vor, welche einen Beitrag zur Stärkung der Kooperation zwischen Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss und Abschlussprüfer leisten sollen. Angesichts der vielfachen Möglichkeiten von Mitgliedstaatenwahlrechten bezweifelt er allerdings, ob sich aus diesen Maßnahmen insgesamt eine Qualitätssteigerung der europäischen Abschlussprüfung ergibt. 

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