Zehn Jahre sind schon vergangen, seitdem Google von einer Vereinigung von Autoren verklagt wurde. Der Grund dafür war das Einscannen von Büchern aus Bibliotheken, welches der Philosophie von Google dient, "alle Informationen auf der Welt zu organisieren und sie universell zugänglich und nutzbar zu machen." Das Berufungsgericht (Second Circuit) stimmte dem Gericht der ersten Instanz zu, dass diese Tätigkeit "Fair Use" sei. Am 16. April hat der U.S. Oberste Gerichtshof sich geweigert, den Fall aufzunehmen. Der Kern der Begründung vom Second Circuit steht also : "Googles Anfertigung von digitalen Kopien, um eine Suchfunktion anzubieten, ist eine transformative Nutzungsform, die den öffentlichen Zugang zu Wissen vergrößert, indem Informationen über Bücher der Kläger verfügbar gemacht werden. Dadurch wird der Öffentlichkeit weder ein substantieller Ersatz für das vom Urheberrecht geschütze ursprüngliche Werk der Kläger noch Derivaten davon verfügbar gemacht."