ie Digitalisierung der Prozesse ist Kernthema für die Schweizer Finanzindustrie. Um die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, hat die FINMA im Dezember 2015 einen Entwurf für die Regelung von Video- und Online-Identifizierung von Kunden erlassen.

Seit dem 1. Januar 2016 ist die überarbeitete Geldwäschereiverordnung (GwV) in Kraft. Demnach darf die FINMA neue Technologien, die eine gleichwertige Sicherheit für die Umsetzung der Sorgfaltspflichten sicherstellen, berücksichtigen. Sie muss diese Praxis öffentlich bekanntmachen, weshalb sie einen Entwurf für ein Rundschreiben zur Video- und Online-Identifizierung veröffentlicht hat.1 Dieser Entwurf beschreibt die Sorgfaltspflichten bei der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen über das Internet. Betroffene und Interessierte konnten den Entwurf bis zum 18. Januar 2016 kommentieren. Die Inkraftsetzung des finalen Rundschreibens ist für März 2016 geplant.

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