Das Bundeskartellamt hat die LEGO GmbH mit einem Bußgeld in Höhe von EUR 130.000 belegt. Gegenstand des Vorwurfs war eine vertikale Preisbindung. Händler in Nord- und Ostdeuschland wurden in den Jahren 2012 und 2013 durch Vertriebsmitarbeiter von LEGO zu höheren Abgabepreisen gedrängt. Bei Unterschreitung der festgelegten Preise wurden die Händler mit Reduzierungen der Liefermenge oder Lieferstopps bedroht. Das Verfahren wurde durch ein Settlement beendet, nachdem LEGO umfassend kooperiert hatte.